Massum Faryar erzählt von Afghanistan

„Buskashi oder Der Teppich meiner Mutter“ heißt das Afghanistan-Epos von Dr. Massum Faryar. Der Autor flüchtete 1982 aus seiner afghanischen Heimatstadt Herat nach Deutschland. In München begann er ein Germanistik-Studium, entdeckte eine neue Sprache für sich. Seine Promotion schrieb er über den tschechischen Satire-Autor Ota Filip.

Im Studio von Alex Berlin erzählte er über seinen Roman, über das aktuelle Geschehen in seinem Heimatland und las eine Geschichte über seine Heimatstadt Herat in den 70-er Jahren vor.

Ralf Pierau im Gespräch mit dem Autor Massum Faryar

3 Antworten auf „Massum Faryar erzählt von Afghanistan“

  1. Ich habe den Epos gelesen und bekam einen völlig anderen Eindruck über Afghanistan und kann es nur jedem empfehlen. Ein wunderbares und spannendes Buch.
    Wunderbar dass er bei Ihnen zu Wort kommen darf, vielen herzlichen Dank !!!

  2. Das Gespräch hat mich sehr bewegt. Massum Faryar spricht sehr poetisch, ist sehr klar, an einer Stelle leider etwas respektlos (diese Wahrheit hätte man auch anders formulieren können). Die Lesung hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, auf diese Poesie. Seine Stimme ist Poesie. Ich bedauere nun das Buch nicht in den Urlaub mitgenommen zu haben (andere Bücher haben schon länger auf mich gewartet).

  3. Dieser Mensch ist im Herzen seiner Heimat so sehr verbunden. Aus ihm spricht die Sehnsucht, die Liebe und der Schmerz. In seinem bildgewaltigen, poetischen und weisen Roman setzt er ihr ein Denkmal. Man erfährt so viel über die Lebenskultur Afghanistans wie sonst nirgends.

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